In einer Werbepause des Kultfilms Bound - Gefesselt gab es gestern Abend einen Werbespot für Martini. Ja, genau, dieses alkoholische Getränk, das Bond, James Bond, gerührt oder geschüttelt haben wollte. Ein Vermouth-Getränk, nach dem die Wermutbrüder benannt wurden, weil es die billigste Möglichkeit war, sich einen Rausch anzutrinken.
Und dafür dürfen sie heute wieder Werbung im Fernsehen machen? Wo sie doch grade das Rauchen in allen Lokalen verboten haben, wegen der Gesundheitsgefahr.
Ich finde, wenn die Regierung konsequent sein will, muss sie jetzt auch den Alkohol in Kneipen verbieten. Für Gäste, die keinen Alkohol trinken wollen oder dürfen, ist es unzumutbar, zusehen zu müssen, wie andere ihre Leber zugrunde richten. Der Gestank nach Bier in den Kaschemmen ist eine echte Geruchsbelästigung.
Auch die feinen Pinkel am Nebentisch können einem auf die Nerven gehen, wenn sie eine ganze Flasche vergorenen Traubensaft bestellen, sich erst mal nur einen Schluck eingiessen lassen und dann dran rumschnuppern und schliesslich gurgeln als würden sie sich die Zähne putzen, bevor sie gnädig zum Kellner nicken und sich vollgiessen und volllaufen lassen.
Hinterher sind sie nicht mehr fahrtüchtig, so stark benebelt der Alkohol ihr Gehirn. Hat man schon mal einen Raucher gesehen, der sich ein Taxi bestellen muss?
Raucher behalten immer einen klaren Kopf. Deshalb sollten sie alle Bemühungen der Regierung unterstützen, das Trinken von Alkohol in öffentlichen Räumen zu verbieten.
Nicht nur zum Schutz der Trinker selber, sondern auch zum Schutz der Passivtrinker. Die müssen nicht nur den Alkoholgestank an den Nachbartischen ertragen, sondern auch noch beim Rausschleppen helfen, wenn einer besoffen vom Hocker fällt.
Siehe auch hier.