Schreibmans Kultbuch

 

* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Abonnieren



Schreibmans Kultbuch

Meine Fotos, Bilder
und Alben bei Flickr

www.flickr.com
dietherpetter Einige meiner schönsten Bilder photoset dietherpetter Einige meiner schönsten Bilder photoset

... war ich dann schon
wieder auf Deiner
Seite und kam aus
dem Lesen nicht
mehr raus.
Ich sitze hier an
meinem Schreibtisch,
noch nicht einmal
angezogen,


bedeckt mit einem
Bademantel, und
schmökere in Deinen
Seiten herum, die so
interessant sind, dass
man rundherum alles
vergessen kann.

(Zuschrift einer Leserin)

Einige der meistgelesenen Einträge in diesem Blog
Passivtrinker
Paris Hilton
Heiligenbilder
Mut
Vom Leder
Alleinsam
Erstes Mal mit Malerin
Montags nie
Saloppes
Bordel
Carla Bruni Sarkozy
Martin Walser
Montaigne
Besuch bei Horst Lichter

* mehr
     Lieblingsroman
     Alte Reklame
     Hauswände
     Jugendstil


Beliebte Suchbegriffe
Chinesische Heilkunst
Lux Lesebogen
Chandos-Brief
Gartengedicht
Rudis Perlen
Houellebecq
Bastian Sick
Frankreich
Erbswurst
Moleskine
Komboloi
Nepomuk
Zaimoglu
Kerbholz
Bossert
Carrick
Massai
Epinal
Julia

Vernissagen und Galerien
Franziska Scherer
Gabrielle Krueger

Stephen B Whatley

Esme Voss
Marcos Bonis
Roland Severin Schuler
Amarettazublaue
Heidi Eipper
Brita Seifert
Kokal
Rosengift
Portrait Schreibman
Ingrid Belli
Denise LaFrance
Monika Jacobtorweihe-Arndt
Gabriele Schuller

Counter
Counter by WebHitsCounter

gratis Counter by GOWEB
Gratis Counter by GOWEB

Visitor locations

kostenloser Counter

CURRENT MOON

Nachbarn
Elsa Laska
Weltentanz
Renee Hawk
Alsos

Wilder Kaiser

Rosmarin

Rosenherz

Fleischlos glücklich

SuMuze
Vaticarsten
Claudia Klinger
Wortman
Freigeist
Lupe
Schlagloch

Besucher, davon nur knapp zwei Drittel aus Deutschland, aus insgesamt 81 Ländern, seit dem 14. März 2009
free counters

Add to Technorati Favorites





Montags nie

Die Welt am Sonntag und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hatte ich beide in einer Viertelstunde durch.

In der erstgenannten fand ich einen ganz lustigen Artikel, eine kleine Kolumne, in der Abteilung "Stil", zum Thema Geschmack.

Der Artikel aus der zweitgenannten, den ich ebenfalls verlinken wollte, befasst sich mit der angeblichen Renaissance des Füllfederhalters. Er kostet 1,50 Euro. Der Artikel. Enthält 696 Wörter.

Gut, 0,2 Cent pro Wort, das ist nicht viel. Ausserdem darf man den Text 24 Stunden lang lesen. Da kann man wirklich nichts sagen. Deswegen sag' ich auch nichts mehr.

Es ist ein Kreuz mit den Sonntagszeitungen. Sie sind das viele Papier einfach nicht wert.

Warum meine meistgehassten Tage trotzdem der Ostermontag, Pfingstmontag, der 2. Weihnachtstag und dieses Jahr auch der 1. Mai sind? Es sind Tage ohne jede Zeitung.

Ohne die Möglichkeit, sich über sie aufzuregen.

30.4.06 17:55
 
Letzte Einträge: Sonntagmittag in Brienz, Back home, Einmal Heimat und zurück, Heute, Noch sind es nur Wörter, Rheinfahrt


bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


arboretum / Website (30.4.06 19:33)
Falls es Sie irgendwie tröstet: Der Verfasser des FAS-Artikels - so es ein freier Journalist ist - bekommt davon keinen Cent. FAZ und FAS erpressen nämlich ihre freien Autoren zu Total-buyout-Verträgen, wer nicht unterschreibt, erhält keine Aufträge mehr. Wer unterschreibt, tritt sämtliche Verwertungsrechte ab und kann nicht einmal mehr seine eigenen Texte auf der eigenen Homepage veröffentlichen, ohne dafür an den Verlag zu zahlen.


Schreibman / Website (30.4.06 20:15)
Von Trost kann keine Rede sein. Ich stehe selbstverständlich auf der Seite der schreibenden Zunft. Wenn es sich bei Peter Thomas, dem Verfasser der 696 Worte, um einen - wie Sie andeuten - "freien" Mitarbeiter handelt, dürfte sein Zeilenhonorar etwa dem entsprechen, was schon die ersten 100 oder 200 Online-Lesungen seines Textes abwerfen. Den Rest kassiert der Verlag.
Ich habe jahrelang als "freier" Übersetzer grosse Agenturen in Brüssel beliefert und weiss, was es heisst, Texte im Akkord zu produzieren.
Ich danke Ihnen für Ihren Kommentar und möchte noch einmal betonen, dass sich mein Seitenhieb nicht gegen den Autor des besagten Artikels richtete.


MariaRosenquarz / Website (1.5.06 09:07)
Grundsätzlich geh' ich dann mal lieber eben zum Bäcker. Da kann ich die FAZ kaufen. Wieviel Buchstaben krieg' ich - wenn ich die FAZ ganz und nicht "Artikelweise" kaufe - für 1,50? . Ich möchte diese Thematik nicht ins Lächerliche ziehen - bin eben nur eine Leserin, die die Artikel - von der schreibenden Zunft geschrieben - gern liest. Aber 1,50 Euro pro Lesung eines online eingestellten Artikels... finde ich ganz schön teuer. Und wer kriegt nu' wirklich Geld dafür?


arboretum / Website (1.5.06 17:13)
Bei der FAZ wurde den Freien im Frühjahr 2002 das Honorar um 20 Prozent gekürzt, danach lag es bei 1,20 Euro pro Zeile (im Mantelteil, wohlgemerkt). Im Herbst 2004 soll es dann bei 1,28 Euro pro Zeile gelegen haben.

Ob es sich bei dem Autor des besagten FAS-Artikels um einen Freien, einen Pauschalisten oder einen Redakteur in Festanstellung handelt, weiß ich jedoch nicht.

@ Frau Rosenquarz: Ein freier FAZ- oder FAS-Autor sieht von den Erlösen der Online-Käufe seiner Artikel keinen Cent, das Geld kassiert aufgrund der erpresserischen Verträge der Verlag.


Schreibman / Website (1.5.06 19:16)
1,20 Euro pro Zeile, das ist noch weniger als ein Übersetzer einer einfachen Gebrauchsanleitung, also für eine vergleichsweise stupide, unselbständige und unkreative Arbeit berechnen kann. Ich musste damals 10 Seiten am Tag schaffen, um überleben und die Familie ernähren zu können. Das nur zur Info zu dem, was ich "Texte im Akkord produzieren" nenne und was zur Selbstausbeutung führen muss. Beim freien Mitarbeiter der FAZ liegt also doppelte Ausbeutung vor, die Selbstausbeutung und die durch den Verlag.

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (cookie)



 smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte und Daten dieses Weblogs ist der Autor.
Datenschutzerklärung / Dein kostenloses Weblog bei 20six.de / myblog.de! / Kfz-Versicherung / Gutscheine