Schreibmans Kultbuch

 

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... war ich dann schon
wieder auf Deiner
Seite und kam aus
dem Lesen nicht
mehr raus.
Ich sitze hier an
meinem Schreibtisch,
noch nicht einmal
angezogen,


bedeckt mit einem
Bademantel, und
schmökere in Deinen
Seiten herum, die so
interessant sind, dass
man rundherum alles
vergessen kann.

(Zuschrift einer Leserin)

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Fortsetzung des Weblogs auf

www.schreibman.de

 

 

435 Header

 

21.11.14 16:54


Meine Trilogie

 

Diether Petter - Der Knallkopf
Erhältlich bei Ebay
Diether Petter, Der Knallkopf

 

 

Dietrich Urich-Kayser - Schreibmans Kultbuch
Erhältlich bei Amazon
Dietrich Urich-Kayser, Schreibmans Kultbuch

 

 

Dietrich Urich - Forts. Ein abgeschlossener Roman
Erhältlich bei Ebay und Amazon
Dietrich Urich, Forts. - Ein abgeschlossener Roman

 

In "Forts. - Ein abgeschlossener Roman" verwischen sich die Grenzen zwischen Autor und erzählendem Ich, zwischen dem, der die Geschichte schreibt und einem narrativen Er, der in der Geschichte schreibt. Auch wenn diese Abgrenzungen rein äußerlich durch unterschiedliche Schriftstellungen gekennzeichnet werden, wirken die wechselnden Erzählperspektiven wie ein Eintauchen des Autors in seine eigene Geschichte, ja, fast wie ein Hinein- und wieder Hinausverwandeln in seine eigene Figur – Thiery.

Dieser literarische Kunstgriff macht Gefühlsoffenbarungen möglich, die als "reale Person" zu zeigen nicht immer leicht wäre. Authentisches wird verarbeitet – das macht die Sache gefährlich, aber auch sympathisch.

Wir kennen den Autor als Vielseitler (Glossen, Textminiaturen, Wortspielereien, Tagebuch, Satire und andere literarische Kleinformen) und nun legt er einen Roman vor, den er als Erotik-Thriller bezeichnet.

Beim ersten Durchblättern wäre das Werk durchaus auch als Regionalkrimi zu verstehen: Es weist einige regionale Referenzen auf, wobei der regionale Bezug durch Ortsnennung und -beschreibung (Schiltach, Schenkenzell) sowie durch typische Veranstaltungen der Gegend vermittelt wird (de Bach na).

Aber zurück zur Erotik, denn sie ist das "große Thema" des Romans. Beim flüchtigen Lesen drängt sich unwillkürlich der Gedanke auf: Aha, Männerphantasien halt. Hier beschreibt einer seine Sexträume, Vorstellungen, Wünsche, Gelüste.

Thiery macht sich selbständig mit einer Praxis für Defloration, die Frauen rennen ihm die Türe ein, bringen ihre Töchter vorbei – ja genau, denn es handelt sich hier um einen "zärtlichen Entjungferer" – er kann sich vor Avancen kaum retten. Eine genüssliche Vorstellung – und welcher Mann geriete da nicht mitten hinein in schwül-warme Luftschlösser? Junge Mädchen, attraktive Damen, Russinnen, Polinnen ...

 Viel ist von "Ficken" die Rede ... Häufig fühlt sich die Leserin unfreiwillig und etwas peinlich berührt in die Rolle einer Spannerin gedrängt. ... es fällt einem ein Zitat aus der "Angstblüte" von Walser ein: "Es gibt nichts als den Geschlechtsverkehr. Alles andere ist Umweg, Ablenkung, Täuscherei, Betrug".

Und doch ... beim näheren Lesen kommt man ins Grübeln. Es ist von "ironischen Tagträumen" die Rede, vom "wahren Leben", das sich "einzig und allein in den Köpfen abspielt". Und ganz langsam beginnt man, die vorschnell gefasste Meinung zu revidieren. Man liest erneut – und dann auch zwischen den Zeilen.

Neben all diesen Szenen, die dem Programm eines Swinger-Clubs entnommen sein könnten, findet sich ganz zart und sachte so etwas wie Zärtlichkeit, Melancholie, Verletzlichkeit ... Vermischungen, Verwischungen – immer wieder. Gesellschaftliche Zwänge werden aufgehoben. Das Leben ist bunt. Dem Leser wird die phantastische Chance geboten, Klischees und Allgemeinplätze beiseite zu schieben, "immer irgendwie über der Wirklichkeit [zu] schweben".

Altbekanntes wird ins Gegenteil verkehrt (wer hätte schon je den Beruf einer Zuhälterin für möglich gehalten?). Statik der Gedanken wird nicht zugelassen. Alles ist im Fluss. Die Reise nach Südfrankreich, das Hotel in der Provence, Genf, kulinarische Abstecher, Bahnsteige – und immer wieder Sex ... es ist ein rundes Buch, eines mit tragischem Ende, wie könnte es bei all der sanften Schwermut auch anders sein? ... aber auch eines mit offenem Ende, das versöhnliche Züge trägt.

Das Werk durch eine Nacherzählung näherzubringen, eine Inhaltsangabe anzufertigen, wäre allzu banal. Man muss sich hineinlesen, sich durchlesen, den originellen Stil des Autors auskosten. Was sehr gefallen hat: wenig Selbstmitleid, dafür viel Zynismus und Ironie.

Es ist kein leichtes und kein leichtzunehmendes Buch, keine Unterhaltungslektüre bei laufendem Fernsehapparat. Man muss sich ganz einlassen auf die Geschichte, genau hineinhorchen ... und auf keinen Fall auf Vordergründigkeit bestehen. Dann wird sie sich freiwillig erschließen und einem nach anfänglichem Fremdeln doch ans Herz wachsen.

Ich habe das Manuskript in einem herrlichen Blumengarten in der Normandie gelesen. Ein herber, leicht prickelnder Cidre hat sehr gut dazu gepasst. Ein mutiges Buch!

Hat Spaß gemacht, Diether, danke!

Brigitte Stolle, Autorin ( "Bienenstich" )

-----

"Eine Geschichte, die gar nicht so einfach zu beschreiben ist, aber sie hat einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen. Der Protagonist führt mehrere Beziehungen, teils nebeneinander, seltsame, ungewöhnliche, eigennützige Beziehungen, und dennoch wirkt er in all den Turbulenzen sympathisch und liebenswert. In einem ausgesprochen angenehmen Schreibstil folgt man dem Protagonisten von einem Abenteuer zum nächsten. Ein spannender erotischer Kurzroman, der sicherlich für Männer und Frauen gleichermaßen lesenswert ist."

Amazon-Rezensentin Julie S.

-----

"Der Autor hat einen sehr eigenen soliden Schreibstil, erzählt angenehm direkt, unverblümt und unkompliziert und lässt zwischen den Zeilen genügend Platz für den eigenen Film, der unweigerlich entsteht, sobald man nach wenigen Seiten dem besonderen Reiz dieses Literatur-Zuckerstückchens verfallen ist."

Amazon-Rezensent Hartmut v. S.

12.7.12 14:57


Sarah Wiener

 

wiener

 

Das bekannteste Buch ihres Vaters war so ziemlich das genialste, was ich 1970 gelesen habe. Es hiess "Die Verbesserung von Mitteleuropa, Roman" und war kein Roman. Eher so eine Art literarische Kybernetik-Bibel oder was auch immer. Ich habe es zweimal am Stück und später immer wieder darin gelesen. Mehr zu diesem Buch hier.

 

sarah wiener 440

 

Die Tochter des Autors Oswald Wiener heisst Sarah Wiener und ist inzwischen Restaurantbesitzerin in Berlin. In den vergangenen Jahren fuhr sie immer wieder mit ihrem roten VW-Käfer-Cabrio durch ganz Europa, um auf eigene Faust kulinarische Entdeckungen zu machen. Ihre gesammelten Erfahrungen, Rezepte und Geheimtips präsentierte sie dann in "Roadmovies" auf Arte und anderen Kanälen.

Im Vergleich zu den üblichen Kochsendungen, die in grossen Fernsehküchen in Studios aufgezeichnet werden, sind Sarah Wieners Filme spannende Abenteuergeschichten, oft von Wetten und Herausforderungen, die sie zu englischen Moorhuhnjägern, italienischen Regionalköchen oder französischen Trüffelhändlern führen.

21.6.12 01:23


Heute Nachmittag

 

DSCI0018
in Luzern

 

 

DSCI0012
am Wasserturm,
dem Wahrzeichen der Stadt

 

 

DSCI0013
am Vierwaldstätter See

 

 

DSCI0003

 

19.6.12 20:36


Gespräch

 

spargel (1)

 

Heute wollte ich mal wieder einen Passanten in der Fussgängerzone ansprechen.

"Entschuldigen Sie, darf ich Sie mal was fragen?"

"Worum geht's?"

"Das weiss ich selber nicht. Ich würde gerne von Ihnen wissen, ob das hier jetzt schon Ihr richtiges Leben ist."

"Wie meinen Sie das denn? Das ist ja eine komische Frage."

"Naja, sind Sie jetzt hier, weil Sie genau jetzt hier sein wollen? Oder kommen Sie nur notgedrungen gerade hier vorbei und wären jetzt eigentlich lieber ganz woanders?"

"Naja, wie man's nimmt."

"Eben, das würde mich interessieren. Wie Sie das Leben nehmen. Sind Sie heute so angezogen wie Sie grundsätzlich angezogen sein möchten? Ist das Ihr optimales Outfit?"

"Diese Frage habe ich mir noch nicht gestellt, ehrlich gesagt."

"Haben Sie heute optimal gefrühstückt? Gefällt Ihnen diese Fussgängerzone? Oder denken Sie dauernd, dass eigentlich alles noch viel besser werden muss, um optimal zu sein?"

"Was ist schon optimal? Natürlich könnte vieles besser sein."

"Ich meine jetzt besonders Ihre aktuelle Lebenssituation. Fühlen Sie sich irgendwo angekommen und zufrieden? Oder sind Sie eigentlich immer nur unterwegs und ständig auf der Suche?"

"Ja gut, irgendwie ist man doch immer unterwegs, oder?"

"Ich weiss es nicht. Wohin denn?"

"Okay, also ich will jetzt zum Beispiel zu dem Stand da drüben und Spargel kaufen."

 

spargel (2)

 

"Der steht ja nur im Juni hier in der Stadt, weil es gerade Spargel, Erdbeeren und Kirschen gibt. Danach wird er dann wieder abgebaut und Sie müssen alles wieder wie üblich im Supermarkt kaufen. Das sind doch alles nur vorübergehende Notlösungen."

"Die Welt besteht aus solchen."

"Ist das Leben, das Sie führen und das Sie jetzt in diesem Moment hierher geführt hat, auch nur so eine Notlösung?"

"Wieso?"

"Naja, das frage ich Sie. Oder ist es vielmehr so, dass Sie eigentlich immer schon ganz andere Sachen machen wollten in Ihrem Leben?"

"Ja, auch. Aber nicht nur."

"Sehen Sie, das meine ich. Wie werden Sie denn damit fertig, dass alles immer ganz anders kommt als man es sich vorgestellt hat? Dass man sich ständig an veränderte Umstände anpassen muss und praktisch nie sein Ding so durchziehen kann wie man es ursprünglich mal geplant hatte."

"Tja, das ist halt der Lauf des Lebens. Aber jetzt müssen Sie mich bitte entschuldigen. Ich bin schon etwas spät dran. Muss noch Spargel kaufen, meine Frau wartet drauf."

"Das hätten Sie doch gleich sagen können, dass Sie erwartet werden. Dann hätte ich Sie nicht aufgehalten. Jetzt habe ich Ihren ganzen Zeitplan durcheinander gebracht."

"Passt schon. Also, auf Wiedersehen! Und einen schönen Tag noch!"

"Danke! Ach, da drüben sehe ich einen Nachbarn von mir. Also, auf Wiedersehen! Hallo Herr Nachbar! Wie geht es Ihnen?"

 

spargel (3)

 

13.6.12 18:31


Heute

War mal wieder so ein Tag. Das Highlight war eine Kassiererin im Biomarkt, die mich auf meine Halskette ansprach. Die fand sie sehr schön, was mich sehr gefreut hat.

Ich brauche das. Dass mir jemand was Nettes sagt. Oder überhaupt was sagt. Ich war ja den ganzen Tag allein, weil zur Zeit ohne Arbeit, und Ehefrau war auf selbiger.

 

Laufenburg
Gestern am Rhein
Blick von Laufenburg (D)
nach Laufenburg CH)

 

Bin ich bisschen mit Auto rumgefahren, wie die ganzen letzten Tage schon. Neue Gegend erkunden, am Rhein entlang und hinter schweizer Grenze.

 

Grenze
Grenzübergang Waldshut-Tiengen

 

Heute war Freitag, da ist nachmittags der Teufel los, was Strassenverkehr betrifft. Wollte ich mich nicht unbedingt reinstürzen, so ohne Not.

Irgendwo in verkehrsärmerer Gegend hab ich dann angehalten, um ein Eis zu essen. Ein Eis allein schmeckt aber nicht, da kann das Wetter noch so schön sein.

11.5.12 20:52


Sonntagmittag in Brienz

 

Brienz Hafen

 

Zuerst dachte ich ja: "Gut, dass Du die Kamera vergessen hast!" So konnte ich die wunderbaren Ausblicke über den Brienzer See auf die Berge geniessen, ohne dauernd ans Fotografieren denken zu müssen.

 

Brienzer See 2

 

Ich bin dann aber doch noch mal zurück, um zu knipsen. Auch aus purer Freude daran, bei so schönem Wetter die Uferstrasse eines so schönen Sees entlang zu fahren. Von Interlaken durch Niederried und Oberried nach Brienz.

 

Brienzer See 1

 

Das Fotografieren hätte ich mir sparen können. Das Wesentliche ist nicht drauf auf den Bildern: die Gesamtstruktur der Landschaft und ihrer Verkehrswege für Bahnen und Autos, die kleinen Schönheiten, an denen man vorbeifährt, und die Melancholie des Alleinreisenden.

 

Brienzer See 3

 

22.4.12 18:11


Samstag in Belgien

 

Dinant an der Maas (Meuse)
Dinant an der Maas (Meuse)

 

 

Tochter und Enkelin, heute in Maredsous
Tochter Candy mit Patenkind Émeline

 

 

Heute in Maredsous
Von links nach rechts: Schreibman, Schwiegersöhne Gauthier und JB, Tochter Salomé, Enkel Bruno

 

 

Im Kloster mit Lilli, fotografiert von Bruno
Schreibman und Lilli, fotografiert von Bruno

 

 

Kloster Maredsous
Kloster Maredsous (fotografiert von Lilli)

 

13.3.12 22:23


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